Filmdetail

Synopsis
  • Das gemeinsame Leben von Ilona und Fuad Al-Futaih beginnt 1974. In einer Düsseldorfer Diskothek lernt die deutsche Krankenschwester ihren späteren Mann, einen jemenitischen Maler, kennen. Nach der Heirat ziehen beide in den Jemen, in eine der ältesten und schönsten Städte der Welt, nach Sana'a.

    Inzwischen sind 14 Jahre vergangen. Ilona gelingt es nach wie vor, sich dem islamischen Moralkodex zu widersetzen. Sie zeigt sich in der Öffentlichkeit unverschleiert und übt, was für viele arabische Frauen undenkbar, einen Beruf aus. Für die 14-jährige Tochter Miriam ist es schwerer, die Regeln zu missachten. Die Gesellschaft erwartet von ihr, dass sie sich anpasst. Miriam, die zu Hause sehr europäisch erzogen wird, kann sich deshalb eine Zukunft im Jemen nicht vorstellen. Später möchte sie einmal in Deutschland studieren und vielleicht auch dort leben.

    In der faszinierenden Altstadt von Sana'a eröffnen Ilona und Fuad ein Kunstzentrum, das zum internationalen Treffpunkt für in- und ausländische Künstler wird, bis ein Bürgerkrieg von Mai bis Juli 1994 den Jemen erschüttert. Die meisten Ausländer werden evakuiert. Ilona bleibt mit ihren Kindern im Land. Wird das Land nach dem Krieg wieder zur Ruhe kommen? Ilona ist gezwungen, ihre eigene Zukunft und die ihrer Familie neu zu überdenken.


    Der Film porträtiert eine deutsch-jemenitische Familie, deren Existenz, nach der Wiedervereinigung des sozialistischen Süd- und demokratischen Nordjemen 1991 durch aufkommende national-fundamentalistische Strömungen direkt bedroht scheint. Ilona und Fuad sind einst in diese Stadt gezogen, um ihren persönlichen Traum von einer Gemeinsamkeit zwischen Orient und Okzident zu leben. Einen Traum von einem Leben zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Konfession. Doch die Welt scheint für diese einst so positiven Ansätze im Moment keinen Platz mehr zu haben und der neue, militant daherkommende Nationalismus ist nicht nur ein jemenitisches Problem.
Crew
  • Regie: Martina Fluck
  • Drehbuch: Martina Fluck
  • Kamera: Jürgen Hoffmann
  • Schnitt: Radka Stanek-Spoida
  • Sprecher: Heta Mantscheff
  • Ton: Kay Wilkens

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