Filmdetail

Synopsis
  • Kamera: Hans Albrecht Lusznat, Bernd Fiedler und Helmut Schulzeck

    Afrika war für ihn seit Jahren vor allem Kapstadt, im Dezember 2003 traf er dort die Kenianerin Wangechi. Sie wurde zu seinem Afrika. Der Film „Du bist mein Afrika“ erzählt die Geschichte einer Liebe und einer Annäherung. Er will die Entwicklung eines persönlichen Abenteuers verfolgen, bei dem zwei Kulturen aufeinander treffen, die einander nur begrenzt zu verstehen scheinen und miteinander umgehen können. Wie geht ein deutsch-kenianisches Liebes- und Ehepaar mit Afrika und Europa um? Wie gehen Afrika und Europa mit ihnen um? Der Film versucht auf ganz persönlicher Ebene eine Antwort darauf zu geben.

    Der Film „Du bist mein Afrika. Eine schwarz-weiße Liebesgeschichte“ ist ein autobiographischer über den Dokumentarfilmer Helmut Schulzeck und seine kenianische Frau Wangechi Schulzeck.

    Helmut lebt in Kiel. Wangechi und Helmut heiraten im April 2006 während Wangechis zweiten Aufenthalts in Deutschland, nachdem sie dort schon 10 Monate zusammenleben. Bis dato weiß keiner aus Wangechis großer Familie in Kenia und in Kapstadt, dass sie mit einem „Muthungu“ (einem Weißen) verheiratet ist. Helmut hat gegen die traditionelle Regel verstoßen, beim Brautvater in Muhotetu Farmers in Kenia um die Hand seiner Zukünftigen anzuhalten und das Brautgeld zu bezahlen.

    Helmut war bis zu seiner Heirat mit einigen Unterbrechungen Jahrzehnte eingefleischter Single und lebte in finanziell eher bescheidenen Verhältnissen als Journalist und Dokumentarfilmer in Kiel. Wangechi (38) war verwitwet und hat vier Kinder, die in Kenia bei ihren Großeltern aufwachsen. Sie ist die älteste von elf Geschwistern und galt vor ihrer Heirat mit Helmut als Hauptstütze ihrer Familie, da sie als erfolgreiche Händlerin in Kapstadt nicht unerheblich zur finanziellen Unterstützung ihrer Geschwister beitragen konnte.

    Der Film beobachtet im ersten Teil Wangechi in Deutschland. Sie ist beeindruckt, wird mit deutschen Vorurteilen über Kenia konfrontiert und muss natürlich feststellen, dass Deutschland nicht das erhoffte Paradies ist. Wangechi und Helmut reisen nach Kapstadt, wo Wangechi auf zwei ihrer Brüder trifft und für kurze Zeit wieder ihrer Leidenschaft als Händlerin auf dem Greenmarket Square frönen kann.

    Im dritten Teil, der zwei Drittel der Filmzeit einnimmt, beobachtet der Film den Besuch von Wangechi und Helmut bei Wangechis Eltern und ihren Geschwistern im kenianischen Hochland zur Weihnachts- und Neujahrszeit 2006/07. Helmut muss Wangechis Eltern beichten, dass Wangechi und er schon geraume Zeit verheiratet sind, und wird schließlich in den Clan der Gathechas aufgenommen.

    Ganz intim schildert der Film in Folge Eindrücke von einem kenianischen Familienleben auf dem Lande und wie Helmut mit den neuen Gegebenheiten zu Recht kommt. Dabei treffen unter anderem „kenianische Vorurteile“ über den „reichen Weißen“ mit Helmuts Überforderung mit dem Leben im Kenia zusammen.

    Immer wieder wird Helmut in Kenia mit dem Fremden konfrontiert. Das Andere des afrikanischen Lebens ist dort für ihn im Alltag auf Schritt und Tritt greifbar. Seinen „Kulturschock“ verarbeite er nur schlecht und stresst dabei auch Wangechi. Doch für sie bleibt Ihre Ehe ganz selbstverständlich, wenn sie sagt: „You are my husband.“
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    Summary in English

    The film „You Are My Africa. A Black And White Love Story” is an autobiographical documentary about the filmmaker Helmut Schulzeck and his Kenyan wife Wangechi Schulzeck.

    For Helmut Africa had mainly been Cape Town for a number of years. It was there where in December 2003 he met Wangechi Njenga from Kenya. She became “his Africa”.

    The film „You Are My Africa“ tells the story of a love relationship with the two partners gradually acknowledging each other. It shows how a personal adventure develops into a clash of two cultures. And dealing with each other’s culture seems to be as limited as the interaction on a personal level: How does Wangechi deal with Germany and how does Helmut deal with Kenya? How does Germany deal with Wangechi and how does Kenya deal with Helmut? And eventually, how do Wangechi and Helmut deal with each other? The film gives answers to these questions.

    Helmut and Wangechi got married in April 2006, during Wagenchi’s second stay in Germany. No one of Wangechis extended family in Kenya and Cape Town knew of this marriage until in December 2006 / January 2007 the two of them visited for the first time Wangechi’s family in Kenya. Helmut had broken with the custom of proposing to the bride’s father first and to offer him a handsome dowry in return for his wife. How will he be recieved by her family and how will he handle this precarious situation?

    In the first part the film shows Wangechi in Germany. The second part shows the couple in Cape Town, where Wangechi had lived and worked for several years and where she now meets with two of her brothers. In the third and main part the film eventually shows the couple visiting Wangechi‘s family in the Kenyan highlands for a period of 4 weeks.

    The film closely observes German-Kenyan family life in rural Kenya focussing on how Helmut tackles the new challenges in his life. Widespread prejudices in Kenya about “the rich white man” clash with Helmut’s fundamental difficulties in coping with life there.

    Helmut is faced with the foreign culture again and again and everywhere. He assimilates this culture shock only slowly and not so surely, making life particularly difficult for his wife. She remains otherwise cheerful saying “You are my husband.”

    Helmut Schulzeck
Crew
Awards
  • xxx, xxx
Festivals
  • (2008) 5. Hamburger Dokumentarfilmwoche, Hamburg
  • (2008) 50. Nordische Filmtage Lübeck, Lübeck
  • (2010) Beeld voor Beeld Amsterdam. Documentary Film Festival on Cultural Diversity, Amsterdam

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