Filmdetail

Teaser
  • Ein Portrait des Verlegers Huber Burda
Synopsis
  • „Ich bin ja immer ganz erstaunt, dass er daran letztlich nicht zerbrochen ist“, verrät die Schauspielerin Maria Furtwängler über ihren Mann Hubert Burda.

    Seit 15 Jahren ist sie mit dem Großverleger verheiratet, der weltweit mehr als 200 Titel herausgibt, darunter so erfolgreiche Titel wie „Focus“, „Die Bunte“ und „Elle“. Was Maria Furtwängler und andere, die Hubert Burda nahestehen, erstaunt, ist die Intensität, mit der der jüngste der drei Burda-Söhne um die Wahrung und Vermehrung seines Erbes kämpft. Dies vor allem, um sich aus dem Schatten seines übermächtigen Vaters zu befreien. Der Vater, Senator Franz Burda, ist der klassische Übervater: erfolgreich, charismatisch, dominant. Aus einer kleinen Offenburger Druckerei, die er von seinem Vater erbte, hat er den viertgrößten Verlag der Bundesrepublik gemacht. Ein Mann, der ganz selbstverständlich Franz-Josef Strauß, Andy Warhol oder Max Schmeling zu seinen Freunden zählt.
    Die Mutter ist nicht weniger außergewöhnlich. Mit 40 Jahren machte sich Aenne Burda daran, mit „Burda Moden“ den weltweit größten Modeverlag aufzubauen. Ihr Sohn Hubert wird sein Lebensglück darin suchen, sich mit diesen Titanen-Eltern zu messen.

    Er wird 1940 geboren und fühlt sich früh zu Musik, Literatur, Philosophie und Malerei hingezogen. Doch als er Künstler werden will, hat der Vater mit ihm andere Pläne: Der Sohn tritt in sein Unternehmen ein. Der erste Versuch, eine eigene Zeitschrift zu verlegen, scheitert kläglich. Es folgt ein Leben voller Demütigungen und Niederlagen - bis zum Tod des Vaters 1986.
    Hubert Burda ringt mit seinen Brüdern um das Erbe und gewinnt den Verlag seines Vaters. Doch erst mit 53 Jahren gelingt dem Erben endlich der Befreiungsschlag: Sein Nachrichtenmagazin Focus wird ein sensationeller Erfolg.

    Kathrin Pitterling hat mit ihrem FernTeam den Verleger intensiv begleitet, ihn beobachtet in Augenblicken des Triumphes und der Trauer, bei der Bambi-Nacht mit Bill Clinton zum Beispiel und bei der Trauerfeier für seine Mutter. Die Autorin des Filmporträts hat mit Angehörigen der Familie, mit Freunden und Weggefährten gesprochen und immer wieder gefragt, was Hubert Burda antreibt, ob es ihm gelingt, die Rolle des Erben auszufüllen und welchen Preis er dafür bezahlen muss.
Crew
  • Regie: Kathrin Pitterling
  • Drehbuch: Kathrin Pitterling
  • Kamera: Axel Brandt
  • Schnitt: Alexander Fisch
  • Produzent: C. Cay Wesnigk, Jens Stabenow
  • Idee: Jörg Komorowski
  • Ton: Jürgen Kornatz
    • Produktionsfirma: C. Cay Wesnigk Filmproduktion
    • Koproduktionsfirma: Allcom Dilm und AV GmbH
    • Unterstützt durch: MSH Gesellschaft zur Förderung audivisueller Werke
Awards
  • (2010) Ernst Schneider Preis 2007, Hamburg

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